Donnerstag, 3. September 2009

Ich muss weg oder Easy Songs for Beginner #2.1

Vor einige Wochen bin ich auf diesen "netten" Internetartikel von Nicholas Morine gestoßen.

Auch wenn die Songs von The Clash und den Ramones natürlich super sind, so bin ich doch bei Gotta Get Away von The Offspring hängen geblieben (von Ihrem Album Smash aus dem Jahr 1994).

Mir war bis jetzt nicht klar, wie cool der Basslauf dieses Songs ist, auch wenn ich diesen schon lange kenne. Und vor allem, wie einfach das Ganze zu spielen ist - echt genial!

Nachdem ich den Song jetzt schon ein paar mal gespielt habe, nutze ich ihn immer wieder gerne während meiner Warm-Up-Phase. Damit Ihr auch etwas davon habt, dachte ich mir das es ein guter Song für die Rubrik "Easy Songs for Beginner's" ist, die Tieftoener bereits in seinem Blog begonnen hat und ich gerne an dieser Stelle fortsetze. :-)

Ich könnte jetzt einfach auf die Tabs aus Nicholas Morine's Artikel verweisen, aber ich möchte Euch den Song dann doch gerne in meiner "gewohnte" Form präsentieren. D.h. mit meinen Fingersätzen und was ich sonst noch so - gegenüber den Tabs - verändert/verbessert habe.

Der Song ist relativ einfach strukturiert; es sind im Einzelnen folgende drei Teile:

Intro



Strophe



Refrain



Und hier dann nochmal die Noten des Songs in voller Länge, der richtigen Reihenfolge und mit den entsprechenden Fingersätzen:



Viele Spaß damit und - wie immer - freue ich mich über Feedback. :-)

Donnerstag, 27. August 2009

Alexis on fire (Alexisonfire)

Alexisonfire (Old Crows/Young Cardinals)
Beim lesen der aktuellen Ausgabe des OX-Fanzine bin ich auf die Band Alexisonfire gestoßen. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nichts von der Band gehört habe, aber dafür liest man ja u.a. das OX. ;-)

Der Bericht in der OX hat mich neugierig auf die Musik der Jungs gemacht. Und was macht man dann als Erstes? Man surft die MySpace-Seite der Band an - es ist ein Phänoman, aber ich kann es auch nicht lassen, erste Soundeindrücke über MySpace zu ergattern.

Na egal, worauf ich hinaus will ist, dass ich mir nach den ersten Eindrücken - bei MySpace - die aktuelle Scheibe der Jungs (Old Crows/Young Cardinals) zugelegt habe. Und ich muss schon sagen, auch wenn ich nicht weiß ob sie Emo/Screamo/Hardcore oder was auch immer machen. Es macht richtig Spaß die aktuelle Scheibe zu hören und man entdeckt immer wieder Neues.
Also nur einmal hören macht aus meiner Sicht keinen Sinn; das Ding muss auf "heavy rotation" laufen. :-)

Sehr abwechslungsreich, sehr erfrischend und auch nach dem Gefühlten 1.000 mal hören immer noch geil. Ich kann Euch die Band Alexisonfire und die aktuelle Platte Old Crows/Young Cardinals nur ans Herz legen...

Bild-Quelle: Das Bild wurde dem Diskografie-Bereich der Alexisonfire-Homepage entnommen.

Samstag, 4. Juli 2009

Ein Leben ohne MySpace, geht das? Gibt es Alternativen?

Der ein oder andere von uns macht ja überall mit wo Web 2.0 drauf steht (ich schließe mich explizit mit ein). Da gibt es dann Social networks a là Lokalisten,Facebook oder auf dem Bussines-Sektor z.B. XING.

Nicht zuletzt gibt es dann auch MySpace, wo sich anfänglich die Chance für junge, unbekannte Bands bot, sich und ihre Musik zu präsentieren ohne sich über eine Homepage und was damit verbunden ist Gedanken zu machen. Ja, nicht zuletzt wurde die Ein oder Andere heute erfolgreiche Band bei bzw. über MySpace entdeckt.

Also ist es immer noch Gang und Gäbe sich mal schnell bei MySpace einen Account zu holen, seine Musik und Fotos einzustellen und schnellstmöglich zu schauen, dass man 1.000.000 von "Freunden" und mehr added, die dann hoffentlich Interesse an der gemachten Musik zeigen und vielleicht mal bei dem ein oder anderen Konzert dabei sind.

Wenn man dann einige Zeit dabei ist, möchte man gerne aus dem vorgegebenen Raster ausbrechen. Da man ja sein individuelles Profil haben möchte und nicht eines das jede andere Band auf MySpace auch hat.
Dann geht es schon los, man muss viel mit CSS rum machen (was Ok ist, aber man muss Zeit investieren) und stellt halt fest, dass es von den MySpace-Machern wohl nicht wirklich gewollt ist, aus ihrer "Norm" auszubrechen und sein Profil wirklich individuell zu gestalten. Hinzu kommt, dass heute jedem klar ist das man nichts geschenkt bekommt. Und die Zeiten scheinen auch vorbei wo es sich ein Veranstalter leisten konnte/wollte eine unbekannt Band für ein Gulasch & Bier spielen zu lassen. Im Falle von MySpace bedeutet dieses dann: "genormte" Profile, kaum Individualismus und zu guter Letzt: Werbung, Werbung, WERBUNG!

Jetzt stellt sich allerdings die Frage ob man das will bzw. haben muss? Wie kann eine unbekannte Band heute bekannt werden? Muss man sich wirklich MySpace & Co "unterwerfen"? Gibt es keine Alternativen?

Fragen über Fragen auf die ich auch keine wirklich Antwort habe. Da ich aber selber in einer Band spiele, meine ich zu wissen wovon ich rede. Klar sind wir mit der Band auch bei MySpace und ja, ich habe auch ein eigenes Profil da, um ein bisschen "Werbung" für mich und meinen Blog zu machen. Und es ist so schön einfach: man kann in Songs von anderen Bands rein hören, man kann "Freunde" kennen lernen, vielleicht wird man ja entdeckt oder die "Freunde" füllen mal den Saal und kommen auf die Konzerte?

Wie Ihr merkt, bin ich hin- und hergerissen und das schon seit einiger Zeit. Da war es für mich fast schon ein Befreiungsschlag, als gestern die Meldung ein trudelte: "Angelika Express nicht mehr bei MySpace!".

Jetzt würde ich gerne von Euch wissen, wie Ihr hierzu steht und welche Alternativen es gibt?
Ich lege mal vor und beginne mit der Seite aus meiner Region: bandnet. Hier kann man seine Band in einem eigene Profil darstellen, Songs hochladen, Kleinanzeigen aufgeben und in dieses auch weiter/andere Musiker suchen.

Dann möchte ich Euch Bands in Deutschland ans Herz legen. Bei dieser Seite geht es dem Betreiber darum, seine Band kurz und knapp darzustellen und dann max. auf die Bandeigene Homepage zu verweisen.

Und zum Abschluß, die heute gefundene Plattform Your Demotape. Die Seite stellt ganz klar in den Vordergrund, dass sie sich um die jungen, unbekannten "Rohdiamanten" (Bands) auf dieser Welt kümmert und sieht für mich so aus, wie das was vor Jahren MySpace war. Ich muss aber gestehen das ich noch nicht raus gefunden habe, welchen Preis man hier zahlt?!?

Wenn Ihr also mehr wisst, Alternativen kennt, eine andere Meinung habt, was auch immer, dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.

Samstag, 27. Juni 2009

Ein steiniger Weg oder der Weg hin zur Harmonielehre

Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir auf meinem Blog; dieses mal zum Thema Harmonielehre.

Ich höre schon den ein oder anderen Bassisten schreien: "Das brauchst Du nicht", "Alles überbewertet", "Spiel einfach was Du meinst, spiel einfach aus dem Bauch raus". Da steckt in jedem Fall jede Menge Wahres drin, dennoch möchte ich gerne über den Tellerrand hinaus schauen und meinen Horizont erweitern. Und so mache ich mich, seit einiger Zeit, auf den Weg hin zur Harmonielehre.

Ich sollte dazu sagen, dass ich mir das Ganze autodidaktisch beibringe, also keinen Lehrer oder so habe. Hin und wieder stelle ich meine Fragen im Bassic-Forum; daher ist es bestimmt härter für mich, aber ich werde dran bleiben.

Z.Zt arbeite ich mich durch die "Neue Harmonielehre" von Frank Haunschild. Der legt dann erstmal ein Pfund hin, das dann auch in meinen Kopf muss. Im Internet gibt es auch unzählige Artikel die sich mit dem Thema beschäftigen; da schwirrt einem schon mal der Kopf. ;-)

Dennoch gibt es auch - wie ich meine - sehr interessante Seiten zum Thema. Da wäre u.a. justchords und der Blog von Georg Norberg (einem Gitarristen ;-) ). Über letzteren Blog bin ich dann auch auf sein Diatonik-Tool gestoßen, was ich im Moment echt interessant finde...wo es mich hin führt weiß ich noch nicht...

Freitag, 10. April 2009

Porté disparu - Marche Rapide

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Freundesanfrage auf meiner MySpace-Seite von einer Band aus Quebec, die mir bis dato nichts sagte - Porté disparu.

Auf ihrer MySpace-Seite kann man sich einige Songs anhören und hier sticht, für mich, der Song L'amerique du porc heraus. Der Song hat was von einer leichten, luftigen Rocknummer die gut ins Ohr geht und Spaß auf mehr macht.
Aber auch die anderen Songs auf ihrem Album Marche Rapide sind nicht ohne. Eine gute Mischung Rock mit eindringlichen Hooks, schönen Bassläufen und französischen Texten.
Hier muß ich gestehen das mein französisch nicht ausreicht um zu sagen worüber bzw. um was genau es in den Texten geht, aber die Musik ist klasse... ;-)

Ach ja, nicht zu vergessen ist, dass die Herren ihr Album auch zum kostenlosen Download auf ihrer Homepage zur Verfügung stellen.

Also viel Spaß beim rein hören...